Über JobTender24

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Schreiben Sie Ihre zu besetzenden Positionen für Fach- und Führungskräfte bei JobTender24 aus und über 6.000 Headhunter aus 26 Ländern suchen aus Ihren Pools die passendsten Kandidaten raus und schlagen sie Ihnen über JobTender24 vor. Sie zahlen bei Erfolg und bestimmen selbst die Höhe der Provision. JobTender24 wird bereits genutzt von Mittelstand, Großunternehmen und Konzernen.

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Allgemeine Geschäftsbedingungen der JobTender24 GmbH

JobTender sowie JobTender24 ist ein Ausschreibungs- und Rekrutierungsservice der JobTender24 GmbH mit Sitz in Düsseldorf, Deutschland (im Folgenden als Betreiber bezeichnet) ggf. vertreten durch Lizenznehmer, die JobTender in einzelnen oder mehreren Ländern im Auftrag der JobTender24 GmbH vertreiben („Lizenznehmer“).Unternehmen erhalten die Möglichkeit, über die organisierte und standardisierte Struktur von JobTender auf das umfangreiche Headhunternetzwerk zuzugreifen, um Fach- und Führungskräfte zu rekrutieren.

Die registrierten Nutzer des Angebots werden als Nutzer bezeichnet. Diese unterhalten einen User-Account mit ihren Informationen.

Geltungsbereich
1. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für JobTender (im Folgenden AGJT) beziehen sich auf alle Leistungen zwischen dem Betreiber und jedem Nutzer der vom Betreiber auf der Homepage www.jobtender24.com sowie weiterer Top-Level-Domains unter der Bezeichnung „JobTender“ oder „JobTender24“ oder auf Partnerplattformen wie „Placement24.com“ angebotenen Internetplattform (nachfolgend JobTender genannt). Nutzer kann sowohl ein Unternehmen sein, das sich für JobTender in der Absicht registriert hat, Personal einzustellen oder weiterzuvermitteln bzw. ein Suchprojekt an einen oder mehrere Headhunter zu vergeben, als auch ein Headhunter / Personalberater / Personalvermittler / sonstiger Vermittler (zuvor und nachfolgend einheitlich Headhunter genannt), der registriert ist, um qualifizierte Kandidaten an Unternehmen oder andere Headhunter zu vermitteln oder Suchprojekte für Unternehmen zu bearbeiten. Mit Kandidaten werden im Sinne dieser AGJT alle Personen und Dienstleister (inkl. Freelancer, Interimsmitarbeiter, Handelsvertreter etc.) bezeichnet, die von einem Headhunter vorgeschlagen werden und von einem Unternehmen eingestellt bzw. beauftragt werden.

2. Die AGJT gelten ausschließlich, auch wenn die Nutzung oder der Zugriff außerhalb der Bundesrepublik Deutschland erfolgt. AGB des Nutzers, die mit diesen AGJT in Widerspruch stehen, sind für den Betreiber unverbindlich, auch wenn der Nutzer sie für anwendbar erklärt und der Betreiber ihrem Inhalt nicht ausdrücklich widerspricht. Entgegenstehenden oder von den AGJT des Betreibers abweichenden AGBs der jeweiligen Nutzer wird widersprochen. Sie werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Betreiber der Geltung ausdrücklich zugestimmt hat. Es gelten die jeweils gültigen AGJT bei Ausschreibung bzw. Teilnahme an einer Ausschreibung. Nebenabreden sowie Änderungen und Ergänzungen des Vertrages und der AGJT sind nur gültig, wenn sie vom Betreiber schriftlich bestätigt worden sind.

II. Ausschreibungsvarianten, Vergütung, Ablauf

1. Ausschreibungs-Varianten:
Es werden im wesentlichen zwei Ausschreibungsarten angeboten: JobTender Classic (im folgenden „JTClassic„) und JobTender Premium (im folgenden „JTPremium„).

Bei JTClassic schreibt das Unternehmen eine Vakanz über JobTender aus und bekommt Kandidaten von den teilnehmenden und bietenden Headhuntern vorgeschlagen. Dabei kann das Unternehmen auswählen, wie hoch die Vermittlungsprovision sein soll, wie viele Headhunter bieten können und wie viele Kandidaten vorgeschlagen werden können. Das eventuell erforderliche Briefing der teilnehmenden Headhunter sowie die Auswahl der Kandidaten und das Führen der Interviews übernimmt das Unternehmen selbst.

Bei JTPremium schreibt das Unternehmen eine Vakanz über JobTender aus. Der Betreiber berät das Unternehmen vor Freischaltung bezüglich des Ausschreibungsinhalts, der Gehaltshöhe und der angebotenen Provision. Darüber hinaus wählt der Betreiber ein oder mehrere geeignete Headhunter aus, die an der Ausschreibung teilnehmen und Kandidaten vorschlagen können. Der Betreiber übernimmt das Briefing der Headhunter, aktiviert die Headhunter und koordiniert die Abläufe.

Bei allen Ausschreibungen ist Voraussetzung, dass seitens des Unternehmens neben JobTender für zwei Monate gleichzeitig keine weiteren Headhunter für die ausgeschriebene Position beauftragt werden und idealerweise keine Stellenanzeigen in Jobportalen (Ausnahme firmeninterne Stellenanzeigen) geschaltet sind („Exklusivität“). Ist diese Voraussetzung nicht erfüllt, behält sich der Betreiber vor, die Ausschreibung nicht freizuschalten, da die Parallelsuche schädlich für den Erfolg von JobTender und die teilnehmenden Headhunter ist.

Sofern innerhalb einer Frist von 14 Tagen ab Freischaltung eines JobTenders keine oder nur unzureichende Kandidatenvorschläge seitens der Headhunter vorliegen, steht es dem Betreiber frei, weitere Maßnahmen zu ergreifen, die dazu beitragen, das JobTender erfolgreich zu gestalten. Hierzu gehört z.B. die Änderung eines offenen JobTenders in ein geschlossenes oder exklusives JobTender für nur ausgewählte Headhunter oder die Generierung von geeigneten Kandidaten auf sonstigem Wege.

Der Betreiber behält sich vor, weitere Ausschreibungsvarianten und Rahmenverträge mit abweichenden Konditionen und Abläufen anzubieten. Auch Mischformen einzelner Ausschreibungsvarianten sind denkbar. Die Dienstleistung des Betreibers steht nur angemeldeten und zugelassenen Unternehmen und Headhuntern zur Verfügung, die sich über die Plattform registriert haben und den jeweiligen AGJT einer Ausschreibung zugestimmt haben.

Es besteht Einvernehmen, dass Kandidatenvorschläge der Headhunter als reine Vorschläge bewertet werden und nicht den Status einer Bewerbung des Kandidaten beim Unternehmen mit den damit verbundenen Rechten haben, sofern rechtlich zulässig.

Sollten im Rahmen eines Tenders die Erstattung von Wege- oder sonstigen Kosten für Kandidaten nicht übernommen werden, so muss dies vorab schriftlich seitens des Unternehmens dem Betreiber und den Headhuntern im Briefing mitgeteilt werden (nur bei Premium Tender möglich). Die sonstige Erstattung von Kosten, die Headhuntern seitens des Betreibers oder des Unternehmens eventuell angeboten werden, erfolgt ohne Anspruch für die Zukunft und nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung. Grundsätzlich ist das jeweilige Landesrecht zu berücksichtigen.

2. Erfolgsabhängige Vergütung:
Die Vermittlung eines Kandidaten an ein Unternehmen erfolgt auf Basis einer erfolgsabhängigen Vergütung – soweit in der Ausschreibung nichts anderes angegeben ist. Diese ist fällig, wenn ein Dienst- oder sonstiger Vertrag zwischen einem Unternehmen (bzw. einer Mutter-, Schwester- oder Tochtergesellschaft des Unternehmens oder einer anderweitigen Beteiligung) und dem vermittelten Kandidaten unterzeichnet worden ist. Sollten weitergehende Vergütungen anfallen, so werden diese in der jeweiligen Ausschreibung vor der Teilnahme an der Ausschreibung bekannt gegeben.

Weitere Voraussetzung für die Fälligkeit einer erfolgsabhängigen Vergütung ist, dass die Einstellung oder sonstige Beauftragung eines Kandidaten bzw. Vergabe eines Projekts innerhalb von 12 Monaten nach Ausschreibungsbeginn erfolgt ist und ein Kandidat von einem teilnehmenden Headhunter für die ursprünglich vorgesehene oder auch für eine andere Position oder Funktion über JobTender vorgeschlagen wurde. Gleiches gilt bei einer Vermittlung eines Kandidaten oder Projekts auf anderem Wege, sofern der Headhunter bei einem JobTender des Unternehmens teilgenommen hat.

Der Betreiber kann die kostenfreie Ausschreibung bei JTClassic an Bedingungen knüpfen, wie z.B. eine Mindestgehaltshöhe oder eine maximale Laufzeit der Ausschreibung.

Zusätzlich zu diesen AGJT gelten die in der jeweiligen Ausschreibung genannten Konditionen. Sollten diese an einzelnen Stellen im Widerspruch zu den AJNT stehen, gelten an diesen Stellen die in der Ausschreibung genannten Konditionen.

Bei JTPremium ist eine Servicegebühr für die besonderen Leistungen des Betreibers zu zahlen.

Bei Neukunden, umfangreichen Ausschreibungsvolumen oder ausländischen Kunden, kann der Betreiber zu Ausschreibungsbeginn eine Sicherheitsleistung bis zur Höhe der Erfolgsprovision einfordern. Bei erfolglosem Beenden einer Ausschreibung wird die Sicherheitsleistung unverzüglich zurückgezahlt. Im Erfolgsfall wird die Sicherheitsleistung mit der tatsächlichen Erfolgsprovision verrechnet.

3. Ablauf für Unternehmen:
Nach Registrierung auf der Plattform des Betreiber kann das Unternehmen Suchmandate veröffentlichen. Neben den Angaben zum gesuchten Kandidaten (Position, Gehalt, Qualifikation, etc.) kann das Unternehmen auch über die Ausschreibungsart und die Provision entscheiden.

JobTender leitet die Ausschreibungen an die ausgewählten angeschlossenen, berechtigten Headhunter innerhalb von maximal drei Werktagen nach deren Einstellung und Prüfung weiter, sofern die Erstellung eines eventuell individuellen Verteilers nicht mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Auf Basis der auf die Ausschreibung erfolgten Kandidaten- oder Bearbeitungsvorschläge wählt das Unternehmen jene Kandidaten oder Headhunter aus, die es in die engere Wahl nimmt. Das Unternehmen prüft umgehend die Eignung der Kandidaten und unterrichtet über JobTender werktags möglichst innerhalb von 48 Stunden über den Status des Auswahlverfahrens bei den jeweiligen Kandidaten.

Der Betreiber behält sich vor, Ausschreibungen zu prüfen und ihre Veröffentlichung abzulehnen, wenn z. B. ein Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz oder eine anderweitige Diskriminierung vorliegt oder die angebotenen Konditionen nicht den Erwartungen des Betreibers entsprechen oder die Ernsthaftigkeit der Ausschreibung in Frage steht.

4. Ablauf für Headhunter:
Headhunter müssen einen gültigen und aktiven Account beim Betreiber mit vollständigem Profil besitzen und vom Betreiber freigeschaltet worden sein. Headhunter, die nur über einen Basis Status beim Betreiber verfügen, erhalten teilweise eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten und andere Konditionen.

Im Falle von JTClassic bewerben sich die Headhunter für die Teilnahme, nennen Ihre Spezialisierung und den Grund der Teilnahme. Sofern Sie für die Teilnahme freigeschaltet werden, erhalten sie danach direkt oder indirekt weitere Informationen zur Ausschreibung und zum Unternehmen. Unter bestimmten Voraussetzungen können Headhunter auch ohne vorherige Bewerbung direkt teilnehmen.

Sodann können eigene Kandidaten vorschlagen werden. Der vorschlagende Headhunter ist verpflichtet, zuvor mit dem betroffenen Kandidaten über die Position und die Vorschlagsabsicht zu sprechen. Er darf einen Kandidaten nur vorschlagen, wenn ihm hierfür die Genehmigung seitens des Kandidaten erteilt wurde.

Die Headhunter können unmittelbar mit dem Unternehmen kommunizieren, sofern das Unternehmen dies wünscht.

Im Falle der JTPremium Ausschreibung werden ggf. nur ein oder wenige Headhunter gezielt für ein Projekt angesprochen. Diese haben dann die Möglichkeit für einen festen Zeitraum exklusiv Kandidaten zu suchen und vorzuschlagen.

Headhunter, die im Rahmen dieser JTPremium Projekte berücksichtigt werden wollen, müssen zuvor vom Betreiber geprüft und akzeptiert worden sein und ein tiefgehendes Spezialisierungsprofil hinterlegen sowie weitere Bedingungen erfüllen. Sie erhalten ein spezielles Prüf-Siegel, das im Headhunterprofil angezeigt wird und auch auf der eigenen Homepage veröffentlicht werden kann. Hierfür fällt eine Gebühr an.

Jeder Headhunter, der versucht, die JobTender-Plattform nach Teilnahme zu umgehen oder zu manipulieren, indem er beispielsweise ausschreibende Unternehmen direkt mit dem Ziel kontaktiert, Kandidaten für die betreffende Position ohne Nutzung von JobTender vorzuschlagen, schädigt den Betreiber sowie die anderen Teilnehmer und ist – unabhängig vom tatsächlichen Schaden – zur unverzüglichen Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 25.000,00 € verpflichtet. Für die Feststellung einer Umgehung reicht z.B. eine schriftliche Bestätigung des ausschreibenden Unternehmens. Weiterhin kann ein Headhunter dauerhaft von der Nutzung von JobTender ausgeschlossen werden. Teilnehmende Headhunter erklären sich hiermit explizit einverstanden.

5. Verpflichtung zur Pflege des Status:
Beide Nutzer – Unternehmen und Headhunter – verpflichten sich, sämtliche Arbeitsschritte ausschließlich über die Plattform abzuwickeln und die dort erforderlichen Statusangaben bei Veränderung zeitnah anzupassen, sofern nichts anderes schriftlich mit dem Betreiber vereinbart wurde. Die Benachrichtigung über einen Vertragsschluss hat spätestens innerhalb von zwei Werktagen über die entsprechende Funktion bei JobTender zu erfolgen.

III. Ablauf im Erfolgsfall

1. Meldung des Erfolgfalls seitens des Unternehmens:
Das Unternehmen teilt dem Betreiber den Titel der Position, die Art der Anstellung, das Unterschriftsdatum, das aus allen fixen und variablen Bestandteilen sowie Boni bestehende Brutto-Jahreszielgehalt und den genauen Arbeitsbeginn bzw. die Vergabe des ausgeschriebenen Projekts und des Projektvolumens an einen oder mehrere Headhunter mit.

Sollte kein Fixgehalt (z.B. bei Handelsvertretern oder freien Mitarbeitern) oder ein vom ursprünglich ausgeschriebenen Zielgehalt mehr als 25% nach unten abweichendes Fixgehalt mit dem Kandidaten vereinbart worden sein, gilt als Basis für die zu zahlende Erfolgsprovision das ursprünglich in der Ausschreibung hinterlegte Zielgehalt abzüglich 25%. Sollte ein Bonus zwar geplant sein, aber bei Vertragsschluss noch nicht feststehen, wird ein pauschaler Bonus von 25% auf das Fixgehalt als Abrechnungsbasis vereinbart. Diese Berechnungs-Regelungen gelten, sofern zwischen Unternehmen, Headhunter und Betreiber im Rahmen von JTPremium nicht einvernehmlich etwas anderes vereinbart wurde.

Anhand dieser Angaben wird unter Berücksichtigung der vorab von dem Unternehmen gewählten Provisionshöhe (bei „JTClassic“) bzw. der ggf. mit dem Unternehmen und dem Headhunter vereinbarten Provision (bei „JTPremium“) die Erfolgsprämie berechnet. Dies gilt auch dann, wenn der Kandidat für eine andere als die ausgeschriebene Stelle verpflichtet worden ist oder ein anderweitiges Projekt an einen Headhunter vergeben wurde – jeweils innerhalb von zwölf Monaten.

Sollte eine ausgeschriebene Position mehrfach besetzt werden oder ein Projekt an mehrere Headhunter vergeben werden, ist die Provision für jede Besetzung bzw. jede Projektvermittlung fällig. Gleiches gilt, wenn einer oder mehrere Kandidaten aus der Ausschreibung für eine anderweitige Stelle besetzt werden.

2. Rechnungsstellung:
Die Erfolgsprämie ist mit Unterzeichnung des Vertrages verdient. In diesem Fall stellt der Betreiber die Rechnung gem. Ziffer III Nr. 1 an das ausschreibende Unternehmen.

Der Headhunter stellt dem Betreiber seine Vermittlungstätigkeit bei Dienstantritt des Kandidaten in Rechnung, indem die vereinbarte Provision in Ansatz gebracht wird – abzgl. einer dem Betreiber zustehenden Bearbeitungsgebühr, deren Höhe abhängig vom Kundenstatus des Headhunters beim Betreiber ist und bei der jeweiligen Ausschreibung festgelegt wurde.

Die Rechnung des Headhunters ist innerhalb von 30 Tagen fällig, sofern bis dahin die Zahlung des Unternehmens an den Betreiber erfolgt und noch kein Garantiefall eingetreten ist.

Sofern zwischen Vertragsschluß mit dem Kandidaten und dem Dienstantritt des Kandidaten bei einer Vermittlung mehr als zwei Monate liegen und es sich um die mindestens zweite Vermittlung innerhalb von drei Monaten diese Headhunters über JobTender handelt, zahlt der Betreiber gegen Rechnungsstellung des Headhunters 50% der dem Headhunter ab Dienstantritt zustehenden Summe für diese Vermittlung vorab aus. Bei nachhaltig erfolgreicher Zusammenarbeit sind auch weitergehende Zahlungsvereinbarungen zwischen dem Betreiber und einem Headhunter möglich.

Grundvoraussetzung für die Fälligkeit aller Zahlungen ist zunächst die vollständige Zahlung der Rechnung des Unternehmens an den Betreiber, d.h. sollte das Unternehmen (etwa aus Gründen der Insolvenz) nicht zahlen, hat der Headhunter keinen gesonderten Anspruch auf seine Vermittlungsprovision gegenüber dem Betreiber. Sofern der Zahlungsausgleich unterbleibt, weil das Unternehmen aus sonstigen Gründen die Tätigkeit des Headhunters nicht als erfolgreiche Vermittlung ansieht, erwirbt der Headhunter ebenfalls keinen unmittelbaren Anspruch gegenüber dem Betreiber. Der Betreiber tritt dem Headhunter indes seine Rechte aus dem Vermittlungsgeschäft ab, damit der Headhunter sie im eigenen Namen gerichtlich weiterverfolgen kann. Der Anspruch des Betreibers auf die Bearbeitungsgebühr besteht auch in diesem Fall fort.

Die Rechnungsstellung des Betreibers erfolgt – netto zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer – unmittelbar nach Kenntnisnahme und ist innerhalb von 7 Kalendertagen zur Zahlung fällig. Der Betreiber ist berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu fordern. Der Betreiber kann seine Rechnungen an Dienstleister (z.B. Factoring etc.) abtreten.

Sofern per Lastschrift gezahlt wird und der Headhunter in einem SEPA-fähigen Land sitzt, wird die Lastschrift als SEPA-Mandat erteilt. Der Einzug der Lastschrift erfolgt 6 Tage nach Rechnungsdatum. Die Frist für die Vorabankündigung (Pre-Notification) wird auf 1 Tag verkürzt. Sofern es sich um ein SEPA-Firmen-Mandat handelt, ist der Käufer verpflichtet, seine Bank unverzüglich nach Erhalt der Mandatsnummer über die Transaktion zu informieren. Der Käufer sichert zu, für die Deckung des Kontos zu sorgen. Kosten, die aufgrund von Nichteinlösung oder Rückbuchung der Lastschrift entstehen, gehen zu Lasten des Käufers, solange die Nichteinlösung oder die Rückbuchung nicht durch den Betreiber verursacht wurde.

IV. Pay-Back Garantie

1. Garantiesumme und Garantiefall:
Der Betreiber erstattet dem Unternehmen im Garantiefall die Provision (Garantiesumme), wobei die Höhe der Erstattung und die Dauer, für die sie gewährt wird, von der Auswahl der Provisionshöhe bzw. der Pay-Back Garantie bei Auftragserteilung abhängt.

Ein Garantiefall liegt vor, wenn der vermittelte Mitarbeiter freiwillig und eigeninitiativ den Dienst nicht antritt oder selber kündigt. Die Beweislast hierfür trägt das Unternehmen, das zudem den Garantiefall über JobTender zur Anzeige bringen muss.

Im Rahmen von JTPremium steht es dem Unternehmen und dem erfolgreichen Headhunter frei, außerhalb und unabhängig von JobTender darüber hinausgehende Garantievereinbarungen zu treffen.

Der Betreiber und der Headhunter sind innerhalb von zwei Werktagen nach Eintritt des relevanten Ereignisses über JobTender hiervon zu unterrichten. Auf Verlangen sind Nachweise, wie etwa ein Kündigungsschreiben des Kandidaten vorzulegen. Spätere Anzeigen werden nicht anerkannt.

2. Zweitvorschlagsoption des Headhunter:
Im Garantiefall erhält der Headhunter die Option, innerhalb von 60 Tagen einen weiteren geeigneten Kandidaten zu präsentieren. Sollte dieser vom Unternehmen akzeptiert werden, wird keine Garantiesumme fällig. Die Garantie bzgl. des ersten Kandidaten wird hinfällig, stattdessen erhält das Unternehmen eine Garantie gleichen Inhalts für den neuen Kandidaten.

Der Headhunter hat die Ausübung der Option, einen zweiten Kandidaten vorzuschlagen, innerhalb von drei Werktagen nach Anzeige des Garantiefalls über JobTender anzuzeigen.

3. Zahlung der Garantiesumme:
Macht der Headhunter von seiner Zweitvorschlagsoption keinen Gebrauch oder kann er innerhalb von 60 Tagen keinen Alternativkandidaten erfolgreich platzieren, zahlt der Betreiber dem Unternehmen die Garantiesumme innerhalb von 30 Tagen nach dem Eintritt des Garantiefalls bzw. – bei Anwendung der Zweitvorschlagsoption – innerhalb von 14 Tagen nach Ablauf der Option als „Rückerstattung“ aus.

Der Headhunter wiederum zahlt innerhalb von 7 Tagen 100% der bereits erhaltenen Zahlung für diese Vermittlung an den Betreiber zurück. Sollte der Headhunter nicht rechtzeitig zahlen, werden nach Ablauf von 7 Tagen Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe fällig.

Die Rückzahlungspflicht des Betreibers ist abhängig von der vorherigen, anteiligen Rückerstattung des Headhunters. Sollte der Headhunter den Garantiefall als nicht eingetreten ansehen und mit dieser Begründung nicht zahlen, ist der Betreiber in Höhe des entsprechenden Anteils gegenüber dem Unternehmen von der Rückzahlungspflicht befreit. Der Betreiber tritt dem Unternehmen indes seine Rechte ab, damit das Unternehmen sie im eigenen Namen gegen den Headhunter gerichtlich weiterverfolgen kann. Zuvor wird der Betreiber als Mediator zwischen Unternehmen und Headhunter fungieren und die Zahlungsverpflichtung ruht für die Dauer von bis zu 60 Tagen, sofern nicht zuvor eine Klärung / Einigung herbeigeführt werden konnte.

4. Sicherung der Garantiesumme:
Der Betreiber und der jeweils erfolgreiche Headhunter verpflichten sich beiderseits, die erhaltenen Provisionen bis zum Ablauf der Garantiezeit auf einem Unterkonto verfügbar zu halten, um einer etwaigen Erstattungspflicht nachkommen zu können.

V. Rechte und Pflichten der Nutzer

1. Erforderliche Genehmigungen:
Alle Nutzer versichern, über die für ihre Tätigkeit und die Nutzung der Plattform notwendigen Genehmigungen oder Mitgliedschaften zu verfügen und alle notwendigen Auflagen zu erfüllen. Die Nutzer von Unternehmen und Headhuntern bestätigen, dass Sie innerhalb ihrer jeweiligen Firma zur Nutzung von JobTender berechtigt sind und die Konditionen stellvertretend für die gesamte Firma akzeptieren. Der Betreiber wird von sämtlichen Schäden freigestellt, die aus einer Verletzung dieser Regeln resultieren, einschließlich der Verletzung firmenspezifischer Regelungen, landesspezifischer Rechte, Lizenzen und sonstiger Bestimmungen.

Alle Headhunter aus der Schweiz versichern gesondert, im Besitz einer notwendigen Bewilligung nach Artikel 2 ff. des Arbeitsvermittlungsgesetzes durch das kantonale Arbeitsamt und sofern erforderlich durch das SECO in Bern zu sein.

Gleiches gilt für Headhunter aus anderen Ländern, in denen spezielle Genehmigungen für die Vermittlung von Kandidaten erforderlich sind.

2. Hinterlegung von Daten:
Alle Nutzer sichern zu, dass die bei dem Betreiber hinterlegten Daten allen gesetzlichen und rechtlichen Bestimmungen des Landes entsprechen, in dem der Nutzer bzw. der Empfänger seinen Sitz hat. Die Daten dürfen insbesondere keine Urheber-, Daten- oder Persönlichkeitsschutzrechte verletzen. Für alle eingestellten Daten müssen die entsprechenden Einwilligungen der betroffenen Personen vorliegen. Die Nutzer tragen die alleinige presse-, wettbewerbsrechtliche und sonstige Verantwortung für die von ihnen zur Verfügung gestellten Daten und versichern, alle erforderlichen Rechte dafür zu besitzen.

Alle Nutzer verpflichten sich, sämtliche persönlich bei Betreiber eingestellten Daten auf ihren Wahrheitsgehalt und die Vollständigkeit hin zu überprüfen. Bei der Nutzung des JobTenders darf nur Hard- und Software verwendet werden, die den üblichen Sicherheitsstandards entspricht. Die über die Plattform ausgetauschten Daten und Informationen dürfen ausschließlich zum Zwecke der Besetzung einer ausgeschriebenen Stelle verwendet werden, die über JobTender abgewickelt wird. Sämtliche Daten sind vertraulich zu behandeln und nur Berechtigten zugänglich zu machen. Die Veröffentlichung oder Verlinkung von Dateien oder Informationen auf anderen Plattformen oder auch deren automatisches Auslesen ist untersagt. Jeglicher Missbrauch wird von Betreiber geahndet.

3. Abwerbeverbote
Ein Unternehmen kann im Rahmen eines Premium Tenders ein Abwerbeverbot bezüglich der eigenen Mitarbeiter für einen festen Zeitraum als Voraussetzung für eine Teilnahme eines Headhunters schriftlich einfordern. In diesen Fällen wird dies interessierten Headhuntern vor Teilnahme mitgeteilt.

Für jegliche aus nicht eingehaltenen Abwerbeverboten entstehenden Schäden übernimmt der Betreiber keine Haftung, unterstützt das Unternehmen jedoch mit allen erforderlichen Informationen für die Realisierung seiner Ansprüche.

Im Übrigen ist Unternehmen und Headhuntern grundsätzlich für einen Zeitraum von 12 Monaten ab Nutzung von JobTender nicht gestattet, Mitarbeiter des Betreibers abzuwerben bzw. über Dritte abwerben zu lassen. Im Falle der Zuwiderhandlung gilt eine pauschale Vertragsstrafe von 15.000,00 € als vereinbart, wobei sich der Betreiber die Geltendmachung eines weitergehenden Schadenersatzes ausdrücklich vorbehält.

4. Deaktivierung des Accounts:
Die Deaktivierung eines Nutzeraccounts ist jederzeit möglich. Sämtliche Nutzer sind verpflichtet, die Rechte und Pflichten aus diesen AGJT auch nach einer etwaigen Deaktivierung des Accounts bei JobTender zu befolgen. Auch nach einer Deaktivierung bleiben die Daten der Nutzer und JobTender für Dokumentationszwecke gespeichert. Hiermit erklären sich alle Nutzer explizit einverstanden.

5. Schäden aus der Beschäftigung eines Kandidaten:
Das Unternehmen stellt den Betreiber sowie die Headhunter von sämtlichen Schäden frei, die im Zusammenhang mit der Beschäftigung eines Kandidaten entstehen. Es versichert darüber hinaus, über die für die Anstellung des Kandidaten notwendigen Genehmigungen zu verfügen. Anderenfalls ist das Unternehmen gegenüber dem Betreiber sowie dem betroffenen Headhunter zum Schadenersatz verpflichtet.

6. Bestehende Verträge, Kenntnis eines Kandidaten:
Das Unternehmen ist verpflichtet, bei der Hinterlegung der Ausschreibung anzuzeigen, sollte bei der Besetzung der betroffenen Position bereits mit Headhuntern gearbeitet oder eine Stellenanzeige aufgegeben worden sein. Der Headhunter ist verpflichtet, nach Bekanntgabe des Unternehmens zu prüfen und unverzüglich mitzuteilen, ob und in welcher Form bereits ein Vertrag mit dem Unternehmen besteht bzw. an dieser Ausschreibung vertraglich gearbeitet wird. Der Betreiber kann nach Überprüfung und Bewertung dieser Information auf die Bearbeitungsgebühr verzichten. Anderenfalls gilt das Mandat als über den Betreiber vermittelt.

Sofern dem Unternehmen ein Kandidat oder Headhunter vorgeschlagen wird, der in den vergangenen 12 Monaten bereits auf anderem Wege dort vorstellig geworden ist, so hat das insoweit beweispflichtige Unternehmen dies innerhalb von zwei Werktagen nach Dokumenteneinsicht schriftlich anzuzeigen und zu belegen. Anderenfalls gilt der Kandidat bzw. der Headhunter als über Betreiber vorgeschlagen und ggf. vermittelt. Wird ein Bewerber von mehreren Headhuntern eingereicht, so erwirbt nur derjenige Headhunter einen Anspruch, der ihn als erster vorgeschlagen hat.

Dem Unternehmen ist es nicht gestattet, in seiner unter JobTender veröffentlichten Ausschreibung in den allgemeinen Ausschreibungs-Feldern Kontaktdaten oder den Firmennamen anzugeben. Es sind hierfür allein die entsprechenden Pflichtfelder der Plattform zu verwenden.

7. Umgehungsversuche:
Unternehmen sowie Headhunter sind verpflichtet, dem Betreiber alle Umgehungsversuche und -tatbestände seitens der Headhunter bzw. Unternehmen umgehend mitzuteilen.

Ein Umgehungsversuch ist beispielsweise aber nicht abschließend gegeben wenn ein Unternehmen versucht, Kandidaten von einem teilnehmenden Headhunter zu erhalten, ohne JobTender zu beteiligen. Ebenso ist ein Umgehungsversuch beispielsweise aber nicht abschließend gegeben, wenn ein Headhunter nach Teilnahme an einer Ausschreibung versucht, dem Unternehmen Kandidaten zu vermitteln ohne JobTender zu beteiligen.

Dem Headhunter ist es insbesondere nicht gestattet, die auf der Plattform veröffentlichten Angaben vor Bekanntgabe des Firmennamens zur Identifizierung des Unternehmens zur direkten Kontaktaufnahme zu verwenden. Ebenso ist es nicht gestattet, Informationen über eine Ausschreibung an Kollegen oder sonstige Dritte weiterzugeben. Eine solche nicht autorisierte Datennutzung begründet Schadenersatzansprüche des Betreiber.

Im Falle einer Zuwiderhandlung wird eine pauschale Vertragsstrafe von 30.000,00 € je Umgehungsfall fällig, wobei sich der Betreiber die Geltendmachung eines weitergehenden Schadenersatzes ausdrücklich vorbehält.

VI. Rechte, Pflichten und Hinweise des Betreibers

1. Überprüfungen der Nutzer und Ausschreibungen:
JobTender ist ein geschlossener Markplatz und ausschließlich Headhuntern sowie Unternehmen vorbehalten. Der Betreiber überprüft die Erfüllung dieser Voraussetzungen anhand der Homepage und sonstigen Nachweisen soweit dies anhand im Internet verfügbarer Informationen möglich ist. Jeder Nutzer, der sich mit falschen Angaben einen Zugang erschlichen hat, ist unabhängig vom tatsächlichen Schaden zur Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 10.000,00 € verpflichtet. Der Betreiber kann Nutzerkonten, die über 12 Monate nicht mehr genutzt wurden, sperren oder löschen. Weiterhin kann der Betreiber Ausschreibungen beenden, die älter als sechs Monate sind. Zudem behält sich der Betreiber das Recht vor, Daten zu löschen, die gegen die guten Sitten verstoßen, die Interessen von Betreiber verletzen und/oder gegen geltendes Recht verstoßen. Der Betreiber kann zudem einzelne Headhunter und / oder Unternehmen ohne Angabe von Gründen von der Nutzung von JobTender ausschließen.

2. Haftungsausschluss:
Die Plattform steht grundsätzlich rund um die Uhr zur Nutzung bereit. Abschaltungen zu Wartungsarbeiten bleiben vorbehalten. Ein Anspruch auf durchgehende Nutzung der Plattform oder einzelner Funktionen besteht nicht. Folglich scheidet auch ein Schadenersatzanspruch wegen mangelnder Nutzungsmöglichkeit aus. Die Nutzer von JobTender stellen den Betreiber von allen Schäden frei, die sie anderen Nutzern oder Dritten durch Verletzung ihrer Rechte oder sonstige Rechtsverstöße zufügen. Der Betreiber übernimmt auch keine Haftung für Schäden, die aus der Verwendung von JobTender entstehen. Der Haftungsausschluss erstreckt sich auch auf sämtliche Vertreter und sonstige Erfüllungsgehilfen des Betreibers. Er gilt nicht in Fällen von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

VII. Gerichtsstand, anwendbares Recht

1. Alle Belange im Zusammenhang mit der Nutzung der Plattform JobTender von Betreiber ist ausschließlich deutsches Recht anwendbar.

2. Ist der Vertragspartner Kaufmann oder eine juristische Person ist Gerichtsstand Düsseldorf.Der Betreiber ist berechtigt, den Nutzer abweichend von dieser Gerichtsstandvereinbarung auch an jedem anderen gesetzlichen Gerichtsstand zu verklagen.

3. Der Betreiber ist befugt, diese AGJT jederzeit und ohne Nennung von Gründen zu ändern. Für alle laufenden Mandate gelten jeweils die AJNT, die bei Mandatseröffnung in Kraft waren. Dies gilt bis zum Abschluss oder der Annullierung der entsprechenden Ausschreibung. Für alle neuen Mandate, welche nach Änderung der AJNT erstellt wurden, gelten dann die neuen AJNT.

VIII. Technologie und Auswertung

1. Der Betreiber setzt Technologien und Verfahren nach aktuellem Stand der Technik ein, um die Daten seiner Nutzer bestmöglich zu schützen. Sämtliche Teilnehmer verpflichten sich zum streng vertraulichen Umgang mit allen Informationen und Daten, die über die Plattform ausgetauscht werden, insbesondere mit Personen- und Ausschreibungsinformationen.

2. Der Betreiber darf Nutzer- und Nutzungsdaten zum Zwecke der Überwachung, Auswertung und zur Erstellung von Statistiken verwenden und auch statistische Daten, Rankings und Beurteilungen von Nutzern veröffentlichen. Der Betreiber darf die Namen der ausschreibenden und bietenden Unternehmen oder erfolgreichen Platzierungen als Referenz anführen. Namentliche Referenzen von erfolgreich vermittelten Kandidaten dürfen grundsätzlich nur mit deren Zustimmung veröffentlich werden.

3. Für die Erfassung von Nutzer- und Nutzungsdaten (z. B. auch Pagetracking) darf der Betreiber auch Drittanbieter einsetzen.

IX. Salvatorische Klausel

Sofern eine Bestimmung dieser AGJT nicht gültig oder nicht durchsetzbar ist oder sein wird, so bleiben die übrigen Bestimmungen dieser AGJT davon unberührt.
Dies gilt nicht, wenn durch den Wegfall einzelner Bestimmungen eine Vertragspartei so unzumutbar benachteiligt würde, dass ihr ein Festhalten am Vertrag nicht mehr zugemutet werden kann.